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Ob du denkst, du kannst es ,oder auch nicht, in beiden Fällen hast du recht

"Henry Ford"

Denkmuster & Glaubenssätze

Statt unser volles Potenzial zu entfalten, limitieren wir uns oft selber. Wir werden Opfer von Schattenprogrammen in unserem Inneren, die unser Denken und Handeln prägen. Tief in unserem Unterbewusstsein sitzen die Glaubenssätze. Sie haben einen großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben führen und die Welt sehen.

Glaubenssätze basieren auf Lebenserfahrungen und Gelerntem, sie haben jedoch eigentlich nichts mit unserem Wesenskern zu tun. Uns widerfährt etwas im Leben und wir speichern dann diese Erfahrung, zumeist durch Emotionen angereichert, mit einer bestimmten Interpretation in unserem Gehirn ab. Das ist dann das, woran wir fest glauben.          

Wir übernehmen auch gerne von unseren Eltern oder der Gesellschaft bestimmte Glaubenssätze. Wir leihen sie uns praktisch aus, meinen aber, es seien unsere eigenen. Unsere Synapsen sind dann auf eine ganz bestimmte Weise in unserem Gehirn verschaltet, die unseren Blickwinkel auf die Dinge festlegt beziehungsweise fixiert.

Glaubenssätze blockieren uns oft

Viele Glaubenssätze hindern uns daran, unser wahres Potenzial zu entfalten. Wir verstehen nicht, warum uns Dinge nicht gelingen „wollen“, warum wir „immer“ Pech haben, warum andere „grundsätzlich“ besser sind als wir usw. Wir geben uns mit suboptimalen Lösungen zufrieden, obwohl wir irgendwie spüren, dass wir uns selbst betrügen. Sprechen uns Menschen daraufhin an, sagen wir oft Sätze wie: „So bin ich halt, was soll ich machen?

Das ist nun mal so!“ Carl Gustav Jung nannte dieses Phänomen die „regressive Wiederherstellung der Persona“.

Besonders nach unangenehmen oder traumatischen Erfahrungen akzeptieren wir aus Angst ein niedrigeres Entwicklungsniveau, das unseren natürlichen Ehrgeiz und unsere selbstverständliche Neugier lähmt. Aber im Grunde sind wir oft einfach nur Opfer unserer eigenen Schatten-Programme. Ob wir es mögen oder nicht: Unsere Gedanken haben eine enorme Kraft und können Wirklichkeiten erzeugen.

Glaubenssätze sagen uns, wie wir die Welt sehen sollen

Sind Glaubenssätze einmal fest in unserem Unterbewusstsein verankert, sehen wir die Welt nur aus diesem Blickwinkel, den wir – unbewusst – selbst definiert haben. Wir suchen dann im Außen immer wieder Bestätigung für die Richtigkeit dieser Perspektive.

Menschen, die beispielsweise immer in Aktion sind und das Programm „Zeit ist Geld“ verinnerlicht haben, kommen nie zur Ruhe.

Sie sprechen schnell, ruhen nie aus und lassen natürlich auch nie die Seele baumeln.

Im Extremfall werden sie zu Getriebenen, die nur durch unvorhergesehene Ereignisse zur Ruhe kommen: Krankheit, Unfall oder Burn-out usw.

Ein weiteres Beispiel:

Wenn Sie als Kind keine Leistung erbracht haben, gab es vielleicht sogar Bestrafung oder einfach nur Liebesentzug und Sie bildeten schnell die folgenden Glaubenssätze aus: Das Leben ist hart, von nichts kommt nichts, ohne Leistung gibt es keine Anerkennung und Liebe, ich muss anderen beweisen, dass ich gut genug bin usw.

Was Sie auf diese Weise glauben gelernt zu haben, bestimmt „heimlich“ vor einem selbst verborgen das  Denken und Handeln. Sie sind dann der festen Überzeugung, dass all dies wahr ist, obwohl es nur Ihre konstruierte Version der Wirklichkeit ist. Wir sehen dann manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Ein weiteres, besonders verbreitetes Muster in unserer heutigen Welt: Viele Menschen glauben, das Leben sei ein harter Kampf, man müsse sich immer wieder gegen andere behaupten bzw. besser sein: Man begibt sich hier auf unbewusster Ebene automatisch in einen permanenten Kampfmodus.

Wir bekommen diesen Modus in Nachrichten über Krieg primär vorgehalten, die Wirtschaft steht dem in nichts nach: Alarmbereitschaft die ganze Zeit. Haben Sie ein solches Muster ausgebildet, gehen damit bestimmte Verhaltensweisen einher: Hab-Acht-Stellung, Verteidigung, Rechtfertigung, Misstrauen, Unruhe, Stress. Das Leben ist defintiv kein Kampf. Glaubenssätze sind nur Glaubenssätze, nicht mehr und nicht weniger. Vergleichen Sie es mit einem Softwareprogramm, ein Update ist immer möglich. Das ist auch persönliche Entwicklung und kann Sie von Grund auf verändern. In dem Moment, in dem Sie sich Ihrer Muster wirklich bewusst werden, haben Sie die Möglichkeit, ihnen die Kraft und Energie zu nehmen und sich Schritt für Schritt neu auszurichten.
 

Hier eine Liste mit möglichen Glaubenssätzen:

 

  • Das gehört sich so, haben wir immer schon so gemacht.

  • Ordnung ist das halbe Leben.

  • Man darf keine Zeit verschwenden.

  • Zeit ist Geld.

  • Schaffe, schaffe, Häusle baue.

  • Ich bekomme nie, was ich verdiene.

  • Ich bin nicht gut genug.

  • Ich darf keine Fehler machen.

  • Ich bin nur dann erfolgreich, wenn ich genug Geld verdiene.

  • Das Leben ist ein Kampf.

  • Ich darf nicht verlieren, nur der Stärkste überlebt.

  • Wenn ich bewundert werde, bin ich wer.

  • Ich werde sowieso wieder enttäuscht.

  • Ich kann ohne meinen Partner nicht leben.

  • Fremde Menschen sind böse, sie lügen und stehlen.

  • Immer passiert mir das Missgeschick.

  • Liebe ist hauptsächlich Leiden.

  • Ich werde nur dann ernst genommen, wenn ich einen guten Job habe.

  • Ich liebe nur jemanden, wenn er es auch verdient.

  • Wie du mir, so ich dir.

  • Ich bin nicht wichtig.

  • Die meisten sind zu optimistisch und übersehen das Negative.

  • Was klein Hänschen nicht lernt, wird Hans nie lernen.

  • Liebe ist nur Gefühlsduselei und ein Zeichen für Schwäche.

  • Nur wenn ich hart arbeite, werde ich respektiert.

  • Ich glaube nur, was man beweisen kann.

  • Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.

  • Allein zu sein, ist die Hölle für mich.

  • Von nichts kommt nichts.

  • Das Leben ist kurz, ich hol mir, was ich kriegen kann.

  • Das Leben ist ungerecht.

  • Nur wenn ich Dinge kontrolliere, kann ich ruhig und sicher sein.

  • Ich glaube nur, was bewiesen ist.

Man bedenke, dass diese Glaubenssätze in der Regel von einem Selbst geschaffen bzw. übernommen wurden.

Mit Mentalem Change Management lassen sich alteingesessene Denkmuster und Glaubenssätze aufdecken, welche man mit der neugewonnenen Wahrnehmung aus einer ganz neuen Perspektive betrachten kann. Blockierende werden gegebenenfalls ausgetauscht und mit verschiedenen Techniken in den Alltag integriert. Durch diese bewusste Veränderung erreicht man eine neue Form von Wahrnehmung und Lebensqualität.