Unterschiede zwischen Hypnose eines Therapeuten und Selbsthypnose.

Aktualisiert: Mai 3




Der Unterschied zwischen Hypnose und Selbsthypnose besteht darin, dass eine Hypnose-Sitzung vom Therapeuten geleitet wird, die Selbsthypnose aber, nach dem Erlernen von Techniken, eigenständig durchgeführt werden kann.


Den Zustand der Selbsthypnose erreichen wir alleine, ihn nehmen wir mit allen Sinnen wahr. Es handelt sich dabei genau genommen um eine sehr intensive Konzentrationserfahrung, bei der man stets frei von Ablenkungen fokussiert ist.


Emil Coué (1857-1926) erkannte, dass jede Hypnose genaugenommen Selbsthypnose ist, als er die Lehre der Autosuggestion entwickelte.

Emil Coue (1857 - 1926)

In der Selbsthypnose ist das Ziel, sich eigenständig in einen Zustand tiefer Entspannung zu bringen, um so einen Zugang zum Unterbewusstsein zu bekommen. Die Trance-Tiefe ist nicht so ausgeprägt wie die einer Fremdhypnose eines Therapeuten, aber dennoch sehr wirksam. Die Bereitschaft, Suggestionen (gedankliche Selbstbeeinflussung) aufzunehmen, ist gegeben. Durch gezielte Übungen wird es ermöglicht Stress abzubauen, um sich besser konzentrieren und entspannen zu können.

Dies wirkt sich nicht nur auf unseren Geist, sondern auch auf unseren Körper positiv aus: Die Atmung wird ruhiger, der Stoffwechsel arbeitet besser, wir können unseren Tages- und Nachtrhythmus besser einhalten und auch das Herz-Kreislaufsystem profitiert davon. Schmerzen können reduziert, gesunder und ruhiger Schlaf gegen gefördert werden.


Langfristig lässt sich zudem mit Selbsthypnose das eigene Selbstwertgefühl bzw. das Selbstbewusstsein effektiv stärken. Konzentrationsschwächen werden so erfasst und an der Wurzel beseitigt. Somit wirkt sich diese Technik der Hypnose positiv auf unsere ganze Persönlichkeit aus.Bewährt ist die Selbsthypnose auch für die Etablierung (Neu- “Programmierung”) positiver Gedanken, Gefühle, Vorstellungsbilder, Glaubenssätze, Verhaltensmuster im Unterbewusstsein. Negative Gedanken, Gefühle, Verhaltensweise und Gewohnheiten können durch positive ersetzt werden. Insbesondere negative Gedanken und Gefühle stellen starke Stressoren dar und können erhebliche Blockaden auslösen.


Eine Verminderung dieser negativen Gedanken und Gefühle wirkt sich in aller Regel positiv auf die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte aus. Alle körperlichen Prozesse werden von Gehirn und Nervensystem gesteuert. Mit Hilfe der Selbsthypnose ist es möglich, über die Stimulation des Nervensystems, diese Prozesse positive zu beeinflussen. Egal, ob Sie gesundheitliche Probleme mindern wollen, ob Sie Ihren Erfolg steigern wollen (Leistungssportler, Student, Manager) oder sich einfach wohler fühlen wollen, die in Einzelsitzungen und im Seminar vermittelten Methoden helfen Ihnen, Ihre Ziele schneller und nachhaltiger zu erreichen.


Den gesamten Umfang und Möglichkeiten der Selbsthypnosetechnik durfte ich in der Vorbereitung auf die "Operation unter Hypnose " zur vollsten Gänze ausschöpfen. Die daraus gewonnenen Erfahrungen gebe ich regelmässig in meinen Sitzungen an Einzelpersonen, Gruppen, Unternehmen in Seminaren und Vorträgen weiter.


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