Ängste - Panikattacken, Ihre Unterschiede und Formen.

Aktualisiert: Mai 3



Vorweg gesagt es gibt Sie. Unterschiede bei der Angst.

Doch um ganz vorne zu beginnen, wie ist das genau mit der Angst und wie unterscheidet sie sich zur Furcht.?


Wenn man spontan darauf antworten würde, dann würden wohl die meisten sagen:

Es gibt keinen Unterschied. Es handelt sich um ein und dieselbe Sache, nur anders formuliert. Angst ist ein Zustand, bei dem wir ein unangenehmes Gefühl der Anspannung spüren, wenn wir zum Beispiel an eine Bedrohung denken, die auf uns zukommen kann oder bzw. ein Ereignis vor uns liegen könnte.


Bei der Furcht hingegen, handelt es sich um eine starke emotionale Reaktion, auf eine tatsächliche Bedrohung, die wir plötzlich wahrgenommen haben. (Zum Beispiel wenn plötzlich ein Raubtier oder eine gefährliche Giftschlange vor uns auftaucht).

Oft wird auch definiert: Die Angst kommt „von innen“, während die Furcht plötzlich und durch „äußere Reize“ ausgelöst wird.


Es ist trotzdem genau betrachtet schwer, den Begriff der Angst allgemeingültig zu definieren. Angst geht mit verschiedenen körperlichen Symptomen einher.


Dazu gehören häufig Herzklopfen, ein beschleunigter Puls, Schweißausbrüche, Zittern, Atembeschwerden und Schwindel. Bei großer Angst können Brustschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Beklemmungsgefühle und sogar Bewusstseinsstörungen auftreten. Die Betroffenen haben das Gefühl, neben sich zu stehen oder den Verstand zu verlieren. Bei Panikattacken tritt Todesangst auf. Allgemeine Ängste wiederum gehen häufig mit Schmerzen einher. Grundsätzlich kann sie wohl als ein unangenehm empfundenes Gefühl von Bedrohung beschrieben werden. Die Ängstlichkeit eines Menschen ist zum Teil Veranlagung, zum Teil aber wird sie auch geprägt durch die Erfahrungen, die er im Laufe seines Lebens macht - insbesondere in der frühen Kindheit. Dass manche Menschen schüchterner sind, sich schneller Sorgen machen und vorsichtiger sind als andere, ist also völlig normal.


Anders sieht es aus, wenn Ängste ohne konkreten Anlass auftreten oder sie gar zum ständigen Begleiter, zum alles überschattenden Gefühl werden. Dann lähmen sie die Betroffenen, schränken sie ein und beeinflussen die Lebensqualität erheblich.

Unter der Bezeichnung Angst- und Panikstörung werden folgende unterschiedliche Formen zusammengefasst:


  • Generalisierte Angst, die den Betroffenen ohne äußeren Anlass überfällt

Menschen mit generalisierter Angststörung leiden unter einem ständigen Gefühl von Besorgtheit und Anspannung in Bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme. Dabei beziehen sich die Sorgen auf verschiedene Bereiche, um die sich andere Menschen auch Sorgen machen, z.B. darauf, dass sie selbst oder die Angehörigen schwer erkranken oder einen Unfall haben könnten. Bei Menschen mit einer generalisierten Angststörung sind solche Sorgen jedoch deutlich stärker ausgeprägt als bei anderen Menschen, so dass der Alltag dadurch stark beeinträchtigt sein kann. Dass man sich in bestimmten Situationen Sorgen macht, ist normal: So sorgt sich jemand, der bei einer Firma arbeitet, der es schlecht geht, vielleicht um seinen Arbeitsplatz. Menschen mit generalisierter Angststörung sorgen sich jedoch übermäßig, auch wenn keine besondere Gefahr besteht. Sie können ihre Sorgen außerdem kaum oder gar nicht kontrollieren.

  • Phobische Angst, die sich als eine zwanghafte Befürchtung zeigt, die sich angesichts bestimmter Situationen und Objekte aufdrängt, obwohl der Patient die Unbegründetheit dieser Angst erkennt.

Eine spezifische Phobie bezeichnet Furcht vor und Angst in bestimmten Situationen und vor Objekten. Die Situation oder das Objekt werden möglichst gemieden, und bei Auseinandersetzung mit dem Thema entwicklet sich die Angst sehr schnell. Die Angst kann sich bis zu einer Panikattacke steigern. Menschen mit spezifischen Phobien wissen, dass ihre Furcht unbegründet und übertrieben ist. Spezifische Phobien sind die häufigsten Angststörungen. Einige der am meisten verbreitetesten sind die Furcht vor Tieren (Zoophobie), großer Höhe (Akrophobie) und Gewittern und Naturgewalten (Astraphobie oder Brontophobie).


  • Panik, die eine ohne sichtbaren Anlass entstehende intensive Angst bezeichnet, die meist attackenartig auftritt

Kennzeichnend für eine Panikstörung sind wiederkehrende, nicht vorhersehbare Panikattacken. Die Panikstörung wird von Medizinern auch als episodisch-paroxysmale Angst bezeichnet. Der Begriff paroxysmal stammt aus dem Griechischen und kann mit „anfallsartig“ übersetzt werden. Panikattacken sind plötzlich auftretende Anfälle starker Angst, die mit einer Vielzahl körperlicher Symptome einhergehen wie Zittern, Schwitzen und Herzklopfen sowie die Angst verstärkenden Gedanken. Häufige Vorstellungen sind etwa die, einen Herzinfarkt zu erleiden, zu ersticken oder in Ohnmacht zu fallen. Die bedrohliche Interpretation erzeugt bei den Betroffenen die Befürchtung, an den Symptomen zu sterben. Die Panikattacken halten zwar nur kurze Zeit an, sind aber sehr intensiv und kräfteraubend.


Zu den bekanntesten Ängsten und Phobien zählen:

  • Zahnarztangst

  • Prüfungsangst

  • Flugangst

  • Spinnenangst 

  • Existenzangst

  • Höhenangst

  • Platzangst



Die Chancen im Coaching eine Panikattacke / Angst / Phobie nachhaltig aufzulösen stehen sehr gut. Ergänzend zum Therapieverlauf lernen Sie die Technik der Selbsthypnose welche individuell auf Ihr Ziel abgestimmt ist. Diese unterstützt den Verlauf sehr wirkungsvoll, effektiv und beschleunigt so den Heilprozess. Man lernt sich hierbei Ressourcenorientiert der eigenen Kraft und Fähigkeit zu bedienen, seiner Macht der eigenen Gedanken bewusst werden und somit nicht mehr die Angst in den Mittelpunkt des Lebens stellen, sondern das Leben selbst.

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Christian Schiermayer


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